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18 Oct 2026

Von Produkt zum System: Dichtungsspezialist IDT mit integriertem Engineering-Portfolio für die Wasserstoffwirtschaft

IDT GmbH Hall: B6 Stand: 6M40I
Von Produkt zum System: Dichtungsspezialist IDT mit integriertem Engineering-Portfolio für die Wasserstoffwirtschaft
Die kleberfreie LE-Safe-Technologie von IDT kommt unter anderem in der Anlagenperipherie von Elektrolyseuren sowie bei Flanschverbindungen in Wasserstofftransport und -speicherung zum Einsatz.

Produktentwicklung, Engineering, Prüftechnik: Weil Standards keine Lösung sind und technologische Innovationen eher bremsen, setzt der Dichtungsspezialist IDT auf ein weiterentwickeltes Engineering-Portfolio für die Wasserstoffwirtschaft.

Essen/Hamburg, 19. Oktober 2026 – „Wir setzen bereits im Entwicklungsprozess an und arbeiten direkt mit Elektrolyseurherstellern an anwendungsspezifischen Dichtungslösungen“, sagt Norman Richter, verantwortlich für Produktentwicklung bei IDT. „Denn Standardlösungen reichen nicht.“

Der systemische Ansatz, den das weltweit agierende Dichtungstechnologie-Unternehmen verfolgt, führt Werkstoffkompetenz, Konstruktion, eigene Produktentwicklungen und Prüfverfahren nach dem Ansatz „Power-to-Safety“ zusammen. „Bei anspruchsvollen Wasserstoffanwendungen reicht es häufig nicht aus, eine vorhandene Dichtung auszuwählen und an die benötigten Abmessungen anzupassen. Werkstoff, Geometrie, Druck, Temperatur, Medien und das gesamte Dichtungssystem müssen zusammengedacht werden“, so Richter weiter.

Dichtung als Entwicklungsbauteil

Insbesondere bei Elektrolyseuren wird die Dichtung zum Bestandteil der Systementwicklung. Unterschiedliche Zellgeometrien und Betriebsbedingungen erfordern Lösungen, die präzise auf die jeweilige Anwendung abgestimmt sind.

Für alkalische Elektrolyseure kommen unter anderem leistungsfähige PTFE-Werkstoffe zum Einsatz. Für PEM-Systeme entwickelt IDT kundenspezifische Lösungen aus PTFE, modifiziertem PTFE, PFA oder FKM. Die Entwicklung reicht dabei von der Werkstoff- und Geometrieauswahl bis zur Auslegung und Prüfung des Dichtungssystems.

Diese Kompetenz bringt IDT bereits in die Zusammenarbeit mit etablierten Elektrolyseurherstellern ein. Ausgehend vom jeweiligen Anforderungsprofil entstehen Dichtungssysteme, die die technischen Vorgaben des Lastenhefts zuverlässig erfüllen.

Prüfen, bevor es in die Anwendung geht

Für die Entwicklung stehen eigene Prüf- und Engineering-Möglichkeiten zur Verfügung. Mit dem Prüfstand TEMESfl.ai1 führt IDT unter anderem Stauch-, Leckage-, Druckstand- sowie Kriech-/Relaxationsversuche durch. Damit lassen sich Werkstoffe und Dichtungskonzepte unter definierten Bedingungen untersuchen und für konkrete Anwendungen qualifizieren.

Wasserstoff und Sauerstoff gemeinsam denken

Bei der Elektrolyse gilt es zudem, Wasserstoff nicht isoliert zu betrachten: Mit Sauerstoff entsteht gleichzeitig ein zweites, hochreaktives Medium. Das stellt zusätzliche Anforderungen an Werkstoffe, Konstruktion, Fertigung und Sauberkeit.

Ein Beispiel für das systemische Engineering-Konzept ist die von IDT entwickelte LE-Safe-Technologie. Die klebstofffreie Kombination aus metallischem Träger und Reingrafitkomponenten wurde für anspruchsvolle Anwendungen entwickelt und kommt unter anderem in der Anlagenperipherie von Elektrolyseuren sowie bei Flanschverbindungen in Wasserstofftransport und -speicherung zum Einsatz.

Damit reicht das Anwendungsspektrum von der Wasserstofferzeugung bis in die Infrastruktur.

„Unsere Stärke liegt dort, wo eine Standardlösung nicht ausreicht. Wir wollen die konkrete Anwendung verstehen und gemeinsam mit dem Kunden die passende Dichtung entwickeln. Gerade bei der Elektrolyse bedeutet das auch, Wasserstoff nicht isoliert zu betrachten“, fasst Richter den Ansatz zusammen.

Der Messeauftritt auf der Hydrogen Technology World Expo 2026 in Hamburg findet am Gemeinschaftsstand des Wasserstofftechnologieclusters HZwo in Halle B6, Stand 6M40H statt. IDT ist seit 2019 Mitglied im HZwo e.V.

Über IDT

Mit vier Standorten in Europa, einem Standort in China und einem Vertriebsnetz von mehr als 40 Partnern weltweit zählt die IDT-Gruppe zu den international führenden Technologiespezialisten in der Entwicklung und Herstellung von Dichtungslösungen. Größter Produktionsstandort des Unternehmens, das seinen Ursprung in Essen hat, ist das IDT-Werk im sächsischen Annaberg-Buchholz. Das Unternehmen, das mehr als 200 Mitarbeitende beschäftigt, ist führend in der Entwicklung und Herstellung technisch hochwertiger Industriedichtungen – für den Instandhaltungsbedarf ebenso wie für die Herausforderungen von Industriearmaturen-, System- und Komponentenhersteller. Das Unternehmen steht für technische Kompetenz, Qualität und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

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