Wenn Wasserstoff groß wird, muss die Automatisierung mitwachsen
Ein Elektrolyseur produziert Wasserstoff. Doch für den industriellen Einsatz beginnt damit die nächste Herausforderung: Ventile müssen zuverlässig schalten, Druck und Durchfluss präzise geregelt, Signale verarbeitet und kritische Zustände sicher beherrscht werden. Wächst die Anlage, muss auch die Automatisierung mitwachsen. Auf der Hydrogen Technology World Expo vom 20. bis 22. Oktober 2026 in Hamburg zeigt Festo, wie sich Wasserstoffanlagen modular und sicher automatisieren lassen.
Der Elektrolyseur ist erst der Anfang
Im industriellen Betrieb entscheidet das Zusammenspiel vieler Komponenten darüber, wie zuverlässig eine Wasserstoffanlage läuft. Festo setzt deshalb direkt am Prozess an. Einzelventile, Ventilinseln und Remote-I/O-Systeme lassen sich dezentral einsetzen und unterstützen modulare Anlagenkonzepte für Elektrolyseure, Purification Einheiten wie PSA und Skids. Verkabelungswege können dadurch reduziert und Erweiterungen einfacher umgesetzt werden.
Klein starten. Sicher skalieren. Ein Beispiel dafür ist das Remote-I/O-System CPX-AP-I. Es verbindet Automatisierungskomponenten wie die Ventilinsel VTUG, Einzelventile oder Sensoren aus verschiedenen Modulen und ermöglicht somit eine flexible dezentrale Architektur direkt in der Anlagenumgebung.
Sicherheit gehört ins Konzept
Wasserstoff stellt hohe Anforderungen an die Anlagensicherheit. Explosionsschutz und funktionale Sicherheit müssen deshalb von Beginn an Teil des Automatisierungskonzepts sein. Festo unterstützt Anlagenbauer mit Komponenten und Automatisierungslösungen für explosionsgefährdete Bereiche sowie mit Know-how für sicherheitsgerichtete Anwendungen. Dabei geht es nicht darum, möglichst viel Technik einzusetzen. Es geht darum, Komplexität beherrschbar zu machen.
Weniger Schnittstellen, mehr Fokus auf die Anlage
Mit wachsender Anlagengröße steigen häufig auch die Zahl der Komponenten, Schnittstellen und Lieferanten. Festo kann Automatisierungskomponenten deshalb zu abgestimmten, vorkonfigurierten und geprüften Systemen zusammenführen. Das reduziert Abstimmungsaufwand und hilft Anlagenbauern, sich stärker auf ihre eigentliche Aufgabe zu konzentrieren: Wasserstoffanlagen sicher und wirtschaftlich in den industriellen Maßstab zu bringen. Denn beim Scale-up geht es nicht nur darum, einen weiteren Elektrolyseur neben den ersten zu stellen. Die Automatisierung dahinter muss genauso modular gedacht sein. Auf der Hydrogen Technology World Expo 2026 zeigt Festo, wie das in der Praxis aussehen kann.
Besuchen Sie uns am Stand. Wir freuen uns auf Sie!
20.–22. Oktober 2026
Hamburg Messe
Halle B6, Stand 6L40





